Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche

Die Tagundnachtgleiche im Frühjahr ist nach der Frühjahrsgöttin Ostara benannt. Ostara ist die Göttin des strahlenden Lichts und des wieder erwachten Frühlings. Sie weckt endgültig die Lebensgeister in uns.

Die Natur feiert ihre alljährliche Wiederauferstehung! Wir sehnen uns nach der zunehmenden Kraft der Sonne, nach ihrer Wärme und ihrem Licht. Der Winter weicht dem Frühling, die Tiere sind für die Paarung bereit, neues Leben wächst auch im Leib der Erde heran. Ein Fruchtbarkeitssymbol ist das rot gefärbte Ei. 

Mutter Erde entfaltet ihre unendliche Schönheit. Es blüht und grünt und die Pflanzen wachsen durch das Erdreich hinaus ans Licht. Die geballte Energie der Natur ist nur in diesen Tagen des Wachstums und Neubeginns so stark zu sspüren. Das Neue schafft sich seinen Raum. Die Dunkelheit zieht sich zurück und in jeder einzelnen Zelle des Körpers ist zu spüren: Der Frühling ist da!

Ostara wurde seit jeher ausgelassen und euphorisch gefeiert. Noch heute brennen überall die großen und kleinen Osterfeuer, an denen sich Freunde zusammenfinden und sich gemeinsam daran erfreuen, dass nun die Kälte der Wärme weicht, das neues Leben beginnt und die Natur aus ihrem Winterschlaf erwacht.

Die Energie dieser Zeit gibt uns Kraft, etwas Neues zu beginnen und uns hinauszuwagen.

Wir werden an diesem Abend unserer Vision von Brigid noch einmal nachspüren. Braucht es noch etwas, damit wir sie leben können? Oder ist sie sogar schon wieder etwas in den Hintergrund geraten?