Herbst-Tag-und-Nachtgleiche/Mabon

Mabon ist der Übergang von der hellen in die dunkle Jahreszeit, ein Schwellenfest. Tag und Nacht halten sich die Waage. Die Zeit des Sommers ist zu Ende, die dunkle Jahreszeit beginnt.

Wir können in den Sommer zurück und auf die Zeit vor uns schauen.
Wir stehen nun an einer Schwelle, müssen den Schritt wagen, sie zu übertreten. Hinein ins Ungewisse, das noch im Dunkeln liegt.

Die Tage nehmen nun kontinuierlich ab, ebenso die Wärme. Wir spüren, dass sich der Sommer dem Ende und dem Herbst zuneigt.

Wir beginnen allmählich uns auf die zunehmende Kühle, Nässe und Dunkelheit einzustellen. Indem wir für den Winter vorsorgen.

Wir spüren jetzt, wie wir mit Wärme und Energie aufgeladen,  genährt und gesättigt sind und zugleich spüren wir im Inneren, dass es Zeit ist, sich von der äußeren Welt zu verabschieden und sich auf die Zeit im warmen Haus einzustellen. Nun kehren wir wieder ein und sortieren unsere Ernte. Was nehme ich aus dem Sommer mit, was habe ich geerntet, das mich durch den Winter bringt?

Wir stehen an der Schwelle zwischen Licht und Schatten. Im Schatten begegnen wir unserem ich ohne Schutz und Maske. Hier dürfen wir sein wer wir sind,  dürfen uns annehmen wie wir sind.

Wir werden uns einfach auf das Sein, das Jetzt und das Fließen einlassen und Altes gehen lassen.

Termin: 20.09.2020