Mutterwunde

 

 

Frauenkreis in der Natur zum Thema „Mutterwunde“

Es gibt nur eine Erfahrung im Leben, die alle Menschen teilen: jene Monate, die sie wachsend im Schoß einer Frau verbringen, ihrer Mutter. Diese ist die erste Bezugsperson, sie prägt uns für das ganze Leben. Mütter vermögen ihren Kindern ein sicheres Fundament mitzugeben, eine seelische Widerstandskraft, die bei vielen Schwierigkeiten des Alltags trägt. Mütter können jedoch die Persönlichkeit und Biografie ihrer Töchter und Söhne auch so nachhaltig schädigen, dass diese noch als Erwachsene darunter leiden. Die Liebe einer Mutter ist weder bedingungslos, noch kann sie vorausgesetzt werden.

„Ich wollte nie so sein wie du.“ Wenige Beziehungen sind so eng wie die zwischen Töchtern und Müttern, keine andere Beziehung im Familiengeflecht ist enger, keine störanfälliger.

Besonders die Beziehungen von Müttern und Töchtern sind von vielen Erwartungen geprägt, die oftmals enttäuscht werden. Entsprechend vielschichtig ist das Verhältnis zwischen ihnen, pendelnd zwischen Nähe und Distanz, Anbetung und Ablehnung. Wohl keine Mutter hat die Absicht, ihr Kind seelisch zu verletzen und dennoch geschieht dies nicht selten. Manchmal sind Mütter vom Alltag mit ihrem Kind überfordert, tun oder sagen dann Dinge, die sie eventuell später bereuen. Das tun sie in den meistens Fällen jedoch nicht in voller Absicht, dennoch schwächt eine Mutter damit das Selbstwertgefühl ihres Kindes.

An diesem Wochenende

geht es um Versöhnung; darum, Frieden zu finden mit der eigenen Mutter und ihrem Sein. Wir werden uns gemeinsam daran wagen, zu begreifen, wie unterschiedlich Mutter und Tochter auf die Beziehung blickend und dass es mitunter zwei ganz verschiedene „Wirklichkeiten“ gibt.

Ganze Generationen sind in einem Mangelzustand gefangen. Erst vor einigen Jahren hat sich ein Bewusstsein für die Nöte der Kriegskinder und Kriegsenkel entwickelt, die bis heute unter den Nachwirkungen der seelischen Schäden leiden, die ihre Eltern und Großeltern im Zweiten Weltkrieg davon getragen haben.

Auf unterschiedliche Weise werden wir uns an diesem Wochenende,  in einem kleinen Frauenkreis und 4 Tage lang in der Natur, dieser Beziehung annähern und uns u.a. mit Fragen beschäftigen, wie:

Was haben wir uns von unseren Müttern vergeblich gewünscht? Was hat unsere Mutter uns Positives ins Leben mitgegeben? Wie war das Verhältnis zwischen uns? Wie sahen die Lebenswege unser Mütter aus? Von welchen „Nöten“ erzählen unsere Großmütter?

An diesem Wochenende in einem geschützten Raum, kannst du dich mit anderen Frauen verbinden und erhältst dennoch genügend Raum für dich selbst. Wir werden gemeinsam tief gehen, uns jedoch auch verwöhnen. Dieses Wochenende soll dich nähren, halten und versöhnen. Willkommen sind auch Mütter und Töchter, die sich gemeinsam auf das Abenteuer begeben möchten und sich Begleitung beim Heilen ihrer Beziehung wünschen.

In dem wir uns, am Feuer sitzend, darüber austauschen, werden wir auch unsere Mütter besser verstehen und uns ihnen auf eine versöhnliche Weise annähern. Wir finden heraus, wie wir uns selbst eine gute Mutter sein können und entlassen wir uns selbst und unsere Mütter in einem gemeinsamen Ritual aus unseren bisherigen Rollen, lösen alte Verstrickungen, um befreit unsere eigenen Wege weitergehen zu können. Es wird auch Raum geben, der eigenen Mutter zu vergeben und diese um Vergebung zu bitten. Das kann die Beziehung zu unseren Müttern nachhaltig verändern und Türen zu einem heilsamen Weg für Mütter und Töchter öffnen. Ganz sicher aber werden auch eure Töchter davon profitieren, wenn ihr euch auf den Weg macht, ein Familienthema aufzulösen. Damit wird sich auch die Beziehung zwischen deiner Mutter und dir positiv verändern.


Dieses Angebot richtet sich an Mütter und Töchter,

  • die sich einen geschützten und begleiteten Rückzug in die lebendige Natur wünschen
  • mit der Sehnsucht im Herzen, ihrem eigentlichen Wesen Zuwendung zu schenken
  • die den Ruf hören, den Kräften zu begegnen, die den Weg weisen und helfen, die nächsten Schritte zu gehen
  • die sich mit ihrem eigenen Mutter-Tochter-Thema auseinandersetzen möchten
  • die sich Unterstützung dabei wünschen, einen anderen Blickwinkel auf ihre Mutter zu bekommen
  • die den ehrlichen Wunsch haben, sich mit ihrem Mutterthema zu versöhnen

An diesen Wochenenden

  • kann Altes gehen und Nährendes neu gefunden werden
  • können die empathischen und sensitiven Antennen wieder frei gelegt werden
  • können wir das gute Gefühl in uns selbst wahrnehmen, das immer da ist, aber oftmals von unserem „eigenen Lärm“ und unserem geschäftigen Treiben übertönt wird
  • kann ein neues Bewusstsein und Verständnis für deine Mutter entstehen
  • kann sich die Beziehung zu unseren Müttern grundlegend positiv verändern

Wir werden an diesem Wochenende draußen leben, eine Packliste für die Dinge, die ihr dafür braucht, bekommt ihr nach der Anmeldung.

Kosten pro Wochenende

(Donnerstag 16:00 Uhr bis Sonntag 16:00 Uhr):

    • Normalpreis 599, 00 €
    • Frühbucher*innen-Rabatt (bis 18.07.2021) 99,00 €

Die Kosten beinhalten Verpflegung, Unterkunft und Begleitung.

Da es jeder Frau* finanziell möglich sein soll, an den Wochenenden teilnehmen zu können, biete ich auch Ratenzahlung und pro Gruppe einen Platz auf Spendenbasis an.

Gruppengröße:

mindestens 4, maximal 8 Personen

Die Wochenenden finden statt, wenn sich mindestens 4 Frauen verbindlich angemeldet haben (gilt mit der Überweisung des Teilnehmer*innenbetrags). Anmeldeschluss ist 4 Wochen vor dem Termin (29.7.2021). Dann schicke ich euch genauere Infos.

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