Schamanisch inspiriert arbeiten – Was bedeutet das?

Ich bin weder eine Schamanin, noch nenne ich mich so.

Schamanen werden von einer Gruppe, einem Stamm, … berufen. In unserer modernen westlichen Kultur gibt es diese Strukturen nicht mehr und daher wird auch niemand als Schamane berufen.

Ich habe eine 3-jährige schamanisch inspirierte Ausbildung absolviert, nutze schamanischen Werkzeuge für meine Arbeit und nenne mein Wirken „schamanisch inspiriert“. Ich sehe mich nicht als etwas besonderes. Im Gegenteil. Ich habe einen großen Respekt vor dem, was sich mir und den Menschen, die zu mir kommen, zeigt. Ich öffne dafür einen Raum,gehe in Anbindung und lausche dem, was da kommt und sich zeigt.

Schamanen lösen keine Probleme und heilen auch keine Krankheiten. Sie führen dich zurück auf DEINEN Weg, von dem dich z.B. mangelnde Intention, ein Überangebot, eine Sucht nach etwas abringen können. Änderung findet nur dann statt, wenn du vom ALTEN wirklich „satt“ bist. Dann erst bist du bereit, deine Komfortzone zu verlassen und von der Klippe ins Unbekannte zu springen. Das sind nicht immer große Schritte. Meist ist sogar nicht  gleich ersichtlich oder fühlbar, dass etwas in dir bewegt, etwas  angestoßen wurde und dass es bereits in dir wirkt.

Unsere Kultur hat die Magie verloren

In diesem Raum, den wir gemeinsam betreten, kannst du etwas finden, was dich dabei unterstützt, auf deinen Weg zurückzufinden. Das können symbolische Gegenstände, Worte und Sätze, Wesen, Bilder, Melodien, Gerüche, Farben oder ganze Filme sein. Du wirst eine Essenz von dem finden, was sich in deinem Kopf oder in deinen Gefühlen (oft chaotisch und im Überfluss) bewegt. Selten finden wir das, von dem wir annehmen, es zu finden. Du wirst dich verbunden und reich beschenkt fühlen und nimmst etwas mit, was langsam in dir arbeiten wird und mit dem du dich immer wieder verbinden kannst.